Effektive Spartipps für Studenten

Studentenspartipps

Effektive Spartipps für Studenten

Bei Studenten herrscht zumeist gähnende Leere im Geldbeutel. Viele leben von BAföG oder schlagen sich mit Nebenjobs durch das Studium. Doch als Student genießt man auch so allerhand Vorteile wie vergünstigte Tarife bei Handyverträgen sowie Studentenrabatte, passend zu fast jeder Lebenssituation. Meistens fliegen einem diese Ermäßigungen jedoch nicht einfach zu, sondern man muss Anträge ausfüllen oder schlichtweg nach Konditionen für Studenten fragen. Dieser Artikel stellt einige gute Spar-Tricks vor, damit auch am Ende des Geldes nicht noch viel Monat übrig ist.

Studententarife und -rabatte

Fast jedes Unternehmen bietet Studententarife an. Angefangen bei dem Friseur um die Ecke über Mobilfunkanbieter bis hin zu den Banken. Steht beim Friseur vielleicht ein besonderer Studenten-Tarif auf der Preisliste? Und wenn nicht, dann lohnt es sich oft nach dem Studentenrabatt einfach zu fragen. So erhält man bei vielen Aktivitäten wie beim Schwimmbadbesuch als Student einen vergünstigten Eintritt.

Kostenlose Girokonten sind der Traum eines jeden Kontoinhabers. Keine Kontoführungsgebühren, das ist Melodie in den Ohren und für Studenten kein Problem. Die Stadtsparkasse oder die ING DiBa bieten beispielsweise kostenlose Girokonten speziell für Studenten an. Hierfür muss man bei Eröffnung angeben, dass man Student ist und pro Semester eine Studienbescheinigung einreichen und die Banken befreien dann von den Gebühren.

Jetzt komme ich zu meinem persönlichen Highlight, denn Mobilfunkanbieter werben ebenfalls mit Verträgen für Studierende. Heute läuft alles an der Uni übers Internet: Anmeldungen zu Prüfungen, E-Mail-Kontakt mit den Professoren sowie das Abschicken der Hausarbeit. Gerade deswegen ist es wichtig gut connected zu sein und das geht natürlich nur mit einem Smartphone und dem passenden Tarif. Häufig umfassen die Studi-Tarife daher ein hohes Datenvolumen und moderne Smartphones.

Kostenlose Apps statt Gebühren

Apropos Smartphones: Warum nicht das Smartphone mal aktiv zum Sparen nutzen? Statt beispielsweise 5€-Eintritt in deutschen Casinos zu zahlen und dann bei hohen Limits und horrenden Getränkepreisen den ganzen Abend in einem Drink herumzustochern, bieten mobile e-Gaming Apps dasselbe Vergnügen aus der heimischen Studentenbude. Da die Apps kostenlos sind und mit Spieljetons ohne Risiko gespielt werden kann, wird der Geldbeutel gleich doppelt geschont. Nach einer erfolgreichen Runde wollt ihr immer noch nicht das Sofa verlassen? Dann spart euch den Weg und spielt noch ein paar andere Spiele-Klassiker wie CandyCrush, Bubble Witch oder Quizduell. Es gibt aber noch viel mehr kostenfreie Apps im Play Store oder App Store, die euch beim Sparen helfen. Erwähnenswert ist hier beispielsweise die Flohmarkt-App shpock, mit der ihr kinderleicht eure gebrauchten Sachen loswerden könnt. So spart ihr nicht nur Flohmarktgebühren, sondern verdient noch einige Euros mit den Dingen, die ihr eh nicht mehr täglich benutzt.

Coffee to go

Kleinigkeiten summieren sich rasch auf und meistens ohne, dass wir einen Überblick darüber haben. Auf dem Weg in die Uni eben noch einen Coffee to go mitnehmen? Der kostet dann schnell um die 3€, das hochgerechnet auf eine fünf Tage Woche wären dann direkt 15€, die hochgerechnet auf einen Monat bereits ganze 60€ ergeben. Auf einmal wirkt der kleine Betrag schon gar nicht mehr so klein, es gilt hier das große Ganze zu betrachten. Viele gönnen sich dann an der Hochschule selbst noch mal einen Kaffee und hier kosten die To-Go-Becher mittlerweile vielerorts auch extra. Wer wirklich sparen möchte, sollte sich einen ordentlichen Thermobecher für unterwegs kaufen. So kann man sich den morgendlichen 3€ Kaffee sparen und in der Uni kommen dann auch keine weiteren Kosten wegen des Bechers auf den durstigen Studenten zu. Neben dem, dass man den eigenen Geldbeutel schont, schützt man auch die Umwelt, weil weniger Müll produziert wird.

Altkleider gegen Rabattgutschein

Jeder kennt es: einen Schrank voll nichts anzuziehen. Insbesondere wir Mädels gucken in diesen rein und denken doch immer wieder, dass wir auch mal aussortieren könnten, weil die alte Kleidung doch viel Platz wegnimmt. Meistens ist der Schweinehund jedoch zu groß und wir machen den Schrank nach kurzem Hineinsehen einfach wieder zu – Aus den Augen aus dem Sinn. Irgendwann kommt dann jedoch der Tag, an dem ihr dringend eine neue Bluse oder ein neues Hemd braucht, denn ihr habt ein wichtiges Vorstellungsgespräch, jedoch keine Kohle um euch neu einzukleiden. Vielleicht ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, um den Schrank leerzuräumen. Denn H&M hat eine super Aktion ins Leben gerufen. Die Kunden können einfach bis zu zwei Tüten voller Kleidung in die Filiale bringen und erhalten im Gegenzug pro Tüte einen Einkaufsgutschein. Es ist dabei vollkommen egal, in welchen Zustand sich die Kleidung befindet: sie darf tragbar, schmutzig oder vollkommen zerfleddert sein. Und mit so einem Rabattcoupon rückt die neue Oberbekleidung doch schon wieder ein kleines Stückchen näher. Diese Aktion ist übrigens nicht auf Studenten begrenzt.

Rundfunkbeitrag sparen

17,50€ im Monat, so hoch ist der derzeitige Beitrag, den man pro Haushalt an die Rundfunkanstalt zahlen muss. Das tut gerade bei einem leeren Geldbeutel weh, doch für Studierende, die BAföG erhalten, ist hier Land in Sicht, denn sie können sich vom Rundfunkbeitrag befreien lassen. Alle weiteren Informationen sind auf der Website der Rundfunkanstalt zu finden.

Fazit

Es ist wichtig sich zu informieren und den Mut zu haben, nach Vergünstigungen zu fragen, denn nur dann kann man sie auch beanspruchen. Es kann auch sinnvoll sein ein Haushaltsbuch zu führen, um zu schauen, für was man sein Geld ausgibt. Manchmal gibt es dann so einfache Lösungen wie den Thermobecher, der einen im Endeffekt ein riesen Ersparnis erbringt.

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