Sparen bei Babynahrung, Windeln und Co.

Kids

Sobald man ein bis zwei Kinder hat werden die Einkäufe in Drogerie-Märkten häufiger, wenn nicht sogar täglich. Wobei das Verweilen vor der verlockenden Nagellack- und Haarproduktauswahl immer weniger wird und der Weg meist schnurstracks Richtung „Kinderregal“ führt. Hier gilt es sich mit Windeln, Feuchttüchern, Babynahrung etc. für alle Eventualitäten des Familienalltags zu wappnen. Und am Ende der Woche fragt man sich wieder wie es möglich ist so viel Geld für solche Babyprodukte auszugeben.
Besonders beim ersten Kind ist man sich sicher, dass man nur mit Pampers, Hipp etc. dem Kind wirklich das Beste gibt. Drogerie-Eigenmarken Windeln fühlen sich irgendwie…“komisch“ an, das Milchpulver für 3,50 Euro kann ja garnicht gut sein und Hipp Gläschen….naja, was denn sonst??

Günstige Babysachen und Babyprodukte: Es muss nicht immer Pampers, Hipp & Co. sein

Nun. Es geht auch anders. Spätestens beim zweiten Kind, wenn man den ersten Einkauf mit der doppelten Portion Pampers etc. nach Hause trägt fragt man sich ob man sich beim Kassenzettel nicht doch verguckt hat. So erging es mir auch und von da an wurde dann doch nochmal getestet. Ist Pampers wirklich besser als z.B. Babylove? Ist in der Bebivita Milch irgendwas drin, was meinem Kind schaden könnte? Lehnt mein Baby alles ausser Hipp Babygläschen ab, oder wird auch Babydream Brei mit Freude verspeist?
In den meisten Fällen kam ich zu dem Schluss, dass die Markenprodukte keineswegs „besser“ sind als die Drogerie-Eigenmarken. Babylove Windeln im Angebot halten genauso gut und genauso lange (vor allem die Nächte habe ich im Vergleich getestet) wie eine Pampers. Und muss es mal Pampers sein, gibt es auch hier tolle Möglichkeiten zu sparen. Bebivita Pre-Milch hat auch keinen versteckten Zucker oder sowas. Was die Babygläschen betrifft, so ist es natürlich wichtig genau auf die Zutaten zu achten. Allerdings ist die Kennzeichnung ja glücklicherweise bei Babynahrung so stark vorgegeben, dass man kaum übersehen kann, wenn etwas drin ist, was man nicht will (Zucker, Salz, etc.). Hier bin ich lediglich bei den Mittagsmenüs bei Hipp geblieben, da mir da der Babybrei der anderen Anbieter irgendwie zu pappig vorkam.

Es müssen nicht immer Babyprodukte sein

Wenn die Kleinen dann ein wenig älter sind und mit Knabbereien und Quetscheobst anfangen, dann lohnt es sich noch einmal sich umzuschauen. Solange man auf die Zutaten schaut, muss es nicht immer die Babyvariante sein. Müssen Reiswaffeln in Kinderhand-Größe aus der Tüte kommen, oder kann man vielleicht auch eine große Bio-Reiswaffel ohne Salz in kleinere Stücke brechen? Zum Vergleich: Hipp Reiswaffeln 2,43 EUR/ 100 g versus DM Bio Reiswaffel Natur 0,65 EUR/100g.

Babynahrung selbst gemacht: Weniger Kosten und weniger Müll bei Quetschbeuteln

Obst im Quetschbeutel steht bei uns nun schon seit Jahren ganz hoch im Kurs und zwei Kinder können da täglich schon gerne mal insgesamt 2-4 Tütchen verdrücken. Ist ja auch so praktisch unterwegs und ein so gesunder Snack. Aber der Gedanke an die Kosten und hierbei besonders noch der Umweltaspekt war immer dabei. Bis wir auf wiederverwertbare Quetschbeutel gestoßen sind (bei Amazon erhältlich z.B. von der Firma Squiz) und die Babynahrung selber machen. Wenn man hier z.B. Bio Apfelmark mit Mango nimmt, schmeckts wie die Originale von Hipp & Co. Noch günstiger wird es wenn man lediglich Apfelmark verwendet. Und schmecken tuts den Kleinen trotzdem. Zum Vergleich: Freche Freunde von erdbär 0,85 EUR/ 100 g versus DM Bio Apfelmark 1,93 EUR/ 1 kg. Natürlich muss man hier die Anschaffungskosten der Quetschbeutel (ca. 3-5 EUR/Stück) noch mitberücksichtigen, aber die rechnen sich natürlich nach einer Weile. Über die Zeit lohnt es sich allerdings, Babynahrung selber zu machen.

Sparpotential bei Babyprodukten: Ein ganz normaler Wocheneinkauf

Vergleicht man einmal einen ganz normalen Drogerie-Markt Wocheneinkauf bei einer Familie mit einem Säugling und einem Kleinkind, indem man einmal nur Drogerie-Markt Eigenmarken, bzw. Marken wie Bebivita kauft und auf der anderen Seite nur Hipp und Pampers, so sieht man wieviel Geld gespart werden kann.
Der günstigere Wocheneinkauf liegt bei ca. 43 Euro und der markenbewußte Einkauf bei ca. 69 Euro. Hier können 26 Eur gespart werden, ganze 37 %. Rechnet man dies auf das Jahr um, so sprechen wir schon von 1.352 Euro. Was man davon alles schönes kaufen kann für das Leben mit den Kleinen!
Am meisten spart man übrigens bei Windeln (48 %) und Milchpulver (52 %)!

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